05
19

Linksverkehr, Fish & Chips und zu allem Überfluss auch noch eine apokalyptische Wettervorhersage. Ab Montag bin ich für eine Woche in London und somit fast aus der Welt, also ein klein wenig vielleicht. Immerhin nicht mehr auf europäischem Festland und wenn dann die Insel umkippt…

05
15

I’m Used To Live At The River:

Ein Besuch in Berlin, dass ist auch immer dieses Pendeln zwischen Herzschmerzen und Bauchweh. Alte Erinnerungen hochwühlen und schöne Orte wieder entdecken. Schlimme Bands sangen früher, wie toll es doch wäre einmal Tourist in der eigenen Stadt zu sein. Heute kann ich sagen: so toll ist es nun auch nicht - hoffnungslose Romantiker diese Musiker.
Man packt sich seinen Terminkalender voll mit Verabredungen, Events und längst überfälligen Aufgaben, nur um zum Schluss von A nach B zu eilen und es doch alles ganz anders zu machen. Der Mensch als Segelschiff ohne Steuermann. So bekommt man aber die Möglichkeit, Orte die man damals nur nebenbei kennengelernt hat, auf eine vollkommen neue und schöne Weise kennen zu lernen und sie mit Gefühlen zu füllen, für die früher weder Zeit noch Platz war. So wird gegen alle Logik aus einem Ausflug die wichtigste Reise eines Lebens und ein einzelner Moment kann die Erfahrungen unzähliger Jahre in den Schatten stellen.
Meinen Trip nach Berlin beendet ich dann übrigens mit einem Konzert von Astronautalis in Münster. Es war gut, nicht nur musikalisch, sondern auch emotional, da es einen Bogen schließt. Vor 15 Monaten stand ich auch grinsend vor der Bühne, damals noch in Berlin, am Anfang eines Umzugs und an einem Punkt im Leben, an dem alles noch ganz anders war - auch damals war Dani (@yakyak) mit dabei. Irgendwie fühlt sich dass inzwischen alles richtig an. Erstaunlich, wie schnell doch die Zeit vergeht, wie schnell das Schiff seinen Kurs ändern kann und wie schnell aus einem Strudel ein Fluss wird. Erstaunlich und erstaunlich schön. 

05
14
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Die #rp12 ist noch in guter Erinnerung, dann kommt die Festivalzeit, der Tag des deutschen Butterbrotes, Weihnachten, der Unabhängigkeitstag Togos und schon ist es auch wieder Mai 2013 und die #rp13 steht an. Auch dieses Jahr war es wieder ein achterbahnartiges Erlebnis mit spannenden Vorträgen, netten Begegnungen und glücklichen Gästen. An die 5000 Teilnehmer, ein unglaublich motiviertes Team und unzählige Helfer haben in drei Tage eine Atmosphäre geschaffen, die ihres gleichen sucht. Schön auch zu sehen, dass die ganze Social-Media-Elite nach ein paar Bier auf das Level paarungswilliger Stammtischredner geerdet wird und ein Zusammentreffen abseits von Reichweite, Followern und Klicks möglich wird. Merke, wer viel Mist erzählt sollte besser kein Namensschild um den Hals tragen. Ich jedenfalls freue mich auf nächstes Jahr, dann vielleicht mit 10.000 Gästen, einer Hüpfburg im Hof und Freibier für alle. Yeah.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Die #rp12 ist noch in guter Erinnerung, dann kommt die Festivalzeit, der Tag des deutschen Butterbrotes, Weihnachten, der Unabhängigkeitstag Togos und schon ist es auch wieder Mai 2013 und die #rp13 steht an. 
Auch dieses Jahr war es wieder ein achterbahnartiges Erlebnis mit spannenden Vorträgen, netten Begegnungen und glücklichen Gästen. An die 5000 Teilnehmer, ein unglaublich motiviertes Team und unzählige Helfer haben in drei Tage eine Atmosphäre geschaffen, die ihres gleichen sucht. Schön auch zu sehen, dass die ganze Social-Media-Elite nach ein paar Bier auf das Level paarungswilliger Stammtischredner geerdet wird und ein Zusammentreffen abseits von Reichweite, Followern und Klicks möglich wird. Merke, wer viel Mist erzählt sollte besser kein Namensschild um den Hals tragen. Ich jedenfalls freue mich auf nächstes Jahr, dann vielleicht mit 10.000 Gästen, einer Hüpfburg im Hof und Freibier für alle. Yeah.

04
29

Vorfreude und Widerspruch:

Es ist kalt, es regnet und ich höre Musik die zu Sonnenschein und Dosenbier passt, dabei ist mein Konsum an Heißgetränken höher als noch im letzten Herbst. Morgen feiern alle ‘Tanz in den Mai’ und übermorgen wollen alle am Baggersee sitzen und Tofuwürste grillen. Tja, ganz offensichtlich eine Widerspruch.
Die Hoffnung der Republik liegt also auf dem Mai - Wonnemonat, Vieh treiben und Steine schmeißen. Auch für mich geht es hier um einiges. Große Tanzwoche bei Infectious Grooves, High-Fives auf der #rp13 verteilen, mit den Rabauken aus der Heimat Berlin unsicher machen und danach noch auf nach London. Ich weiß gar nicht, was ich zu all den Events anziehen soll. Ein Jet-Set-Leben par excellence.
 

04
22
Man sollte eine Woche stets so beenden, wie man sie begonnen hat. In meinem Fall hieß das also nochmal in die Niederlande, denn nach einem wunderbaren Montag in Amsterdam verbrachte ich den Samstag Abend auf einem Konzert im Atak in Enschede. Passend zum Record Store Day 2013 spielten dort die beiden Kracher Wallace Vanborn und John Coffey auf. Oberlippenbärte, Bierduschen und Punkrock vom Feinsten. Es war das musikalische des Highlight des Tages, vor allem wenn man einmal bedenkt, dass die Plattenausbeute im Vergleich zu letztem Jahr doch eher gering ausfiel. Ihren Weg ins Regal gefunden haben:
Frank Turner mit “Recovery / We Shall Not Overcome”
John Coffey mit “Dirt & Stones / Danger! Danger!”
Marcus Wiebusch mit “Hinfort ! Feindliche Macht”
Metronomy - “Black Eye / Burnt Thumb”

Man sollte eine Woche stets so beenden, wie man sie begonnen hat. In meinem Fall hieß das also nochmal in die Niederlande, denn nach einem wunderbaren Montag in Amsterdam verbrachte ich den Samstag Abend auf einem Konzert im Atak in Enschede.
Passend zum Record Store Day 2013 spielten dort die beiden Kracher Wallace Vanborn und John Coffey auf. Oberlippenbärte, Bierduschen und Punkrock vom Feinsten. Es war das musikalische des Highlight des Tages, vor allem wenn man einmal bedenkt, dass die Plattenausbeute im Vergleich zu letztem Jahr doch eher gering ausfiel. Ihren Weg ins Regal gefunden haben:

  • Frank Turner mit “Recovery / We Shall Not Overcome”
  • John Coffey mit “Dirt & Stones / Danger! Danger!”
  • Marcus Wiebusch mit “Hinfort ! Feindliche Macht”
  • Metronomy - “Black Eye / Burnt Thumb”

04
16

Liebes Tagebuch, wie geht es dir? Ich muss dir sagen, mir geht es hervorragend - langsam steigen die Temperaturen in den Frühlingsbereich auf und die Anzahl der Sonnenstunden am Tag ist annähernd zweistellig. Aus diesem Grund war ich am Wochenende auch baden. Dumme Idee, aber man muss Mutter Natur ja mal herausfordern (Rückblickend betrachtet, frage ich mich, warum mein Einstellung zum Eisbaden so negativ ist, wenn man bedenkt, dass mir von den Zehen bis zur Hüfte alles eingefroren ist…). Aber genug der Jammerei.
Weswegen ich dir eigentlich schreibe ist Folgendes. Nach fast drei Jahren - damals mit dem wunderbaren Frank (@akkordarbeit) - konnte ich nun endlich mal wieder Amsterdam besuchen. Was soll ich sagen, es war traumhaft schön. Besser als Hamburg, verwinkelter als Münster und ereignisreicher als Wuppertal-Oberbarmen sowieso. Durch Geschäfte bummeln, an Kanälen schlendern, sich mit Motorrollerfahrern anlegen und das ganze bei strahlendem Sonnenschein. Andere Leute fliegen auf die Malediven, dabei liegt das Paradies doch um die Ecke. Hach.
An Hand unzähliger Bilder (auch auf dem überspülten Instagram-Account) kann man sich von der Schönheit Amsterdams überzeugen und vor Neid mit der Faust in die Wand schlagen. Liebes Tagebuch es war wirklich großartig und all die Trauer um “unspektakuläre” Semesterferien, wurde mit einem großen Schwall Kanalwasser weggespült.
 

04
13
Seit letztem Dezember bin ich als Tanzmäuschen bei Infectious Grooves tätig und stehe somit einmal im Monat hinter der Theke oder an der Kasse oder sonstwo und lasse Menschen einen schönen Abend erleben. Für die Party im Mai, konnte ich nun auch einmal ein Plakat entwerfen, welches demnächst die Straßen, Wände und Geschäfte Münsters zieren wird.Das Motiv dazu ist vor gut einem Jahr mit der La Sardina am Hafen entstanden und war eines meiner ersten Bilder aus (meiner damals noch neuen Heimatstadt) Münster. Man sieht, irgendwo schließt sich immer ein Kreis und ich freue mich weiterhin sehr über jeden noch so kleinen Schritt, den ich in dieser Stadt mache. Das ist gut, mein Herz tanzt.

Seit letztem Dezember bin ich als Tanzmäuschen bei Infectious Grooves tätig und stehe somit einmal im Monat hinter der Theke oder an der Kasse oder sonstwo und lasse Menschen einen schönen Abend erleben. Für die Party im Mai, konnte ich nun auch einmal ein Plakat entwerfen, welches demnächst die Straßen, Wände und Geschäfte Münsters zieren wird.
Das Motiv dazu ist vor gut einem Jahr mit der La Sardina am Hafen entstanden und war eines meiner ersten Bilder aus (meiner damals noch neuen Heimatstadt) Münster. Man sieht, irgendwo schließt sich immer ein Kreis und ich freue mich weiterhin sehr über jeden noch so kleinen Schritt, den ich in dieser Stadt mache. Das ist gut, mein Herz tanzt.

04
10
Hej. Mein Name ist Martyn. Ich kann Möbel zusammenbauen, Schnürsenkel binden, die Uhrzeit lesen, den DVD-Player anschließen, Bügeln und Kochen. Einer baldigen Hochzeit steht also nichts mehr im Weg. Also so prinzipiell versteht sich.Backen kann ich auch. Zum Beispiel eine Walnuss-Birnen-Rosmarin-Tarte, die nicht nur gut aussieht, sondern auch verflucht gut schmeckt. So geht das:Zutaten:
1-2 Zweige Rosmarin
400g (das sind etwa 3 mittelgroße) Birnen
6 EL Puderzucker
2 EL Öl
100g Wallnusskerne
1 frischer Blätterteig (gibts im Kühlregal in Blechform)
Zubereitung.
Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen
Birnen, Walnusskerne und Rosmarin kleinschneiden. Am besten in eine angenehme Verzehrgröße
Puderzucker in einer größeren ofenfesten Pfanne (ø 30cm) leicht braun karamellisieren
Birnen, Walnusskerne und Rosmarin dazu geben und gut mit dem Karamell vermengen
Blätterteig in eine runde Form schneiden und dann die Masse bedecken, dabei den Rand gut an den Pfannenboden drücken
Pfanne für 20-25 Minuten in den Ofen stellen bis der Blätterteig goldbraun ist
Pfanne aus den Ofen holen, kurz (!!!) abkühlen lassen und dann die Tarte auf einen passenden Teller stürzen, bevor das Karamell erhärtet
Sahne dazu, raus auf die Terasse setzen und fertig ♥

Hej. Mein Name ist Martyn. Ich kann Möbel zusammenbauen, Schnürsenkel binden, die Uhrzeit lesen, den DVD-Player anschließen, Bügeln und Kochen. Einer baldigen Hochzeit steht also nichts mehr im Weg. Also so prinzipiell versteht sich.
Backen kann ich auch. Zum Beispiel eine Walnuss-Birnen-Rosmarin-Tarte, die nicht nur gut aussieht, sondern auch verflucht gut schmeckt. So geht das:

Zutaten:

  • 1-2 Zweige Rosmarin
  • 400g (das sind etwa 3 mittelgroße) Birnen
  • 6 EL Puderzucker
  • 2 EL Öl
  • 100g Wallnusskerne
  • 1 frischer Blätterteig (gibts im Kühlregal in Blechform)


Zubereitung.

  1. Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen
  2. Birnen, Walnusskerne und Rosmarin kleinschneiden. Am besten in eine angenehme Verzehrgröße
  3. Puderzucker in einer größeren ofenfesten Pfanne (ø 30cm) leicht braun karamellisieren
  4. Birnen, Walnusskerne und Rosmarin dazu geben und gut mit dem Karamell vermengen
  5. Blätterteig in eine runde Form schneiden und dann die Masse bedecken, dabei den Rand gut an den Pfannenboden drücken
  6. Pfanne für 20-25 Minuten in den Ofen stellen bis der Blätterteig goldbraun ist
  7. Pfanne aus den Ofen holen, kurz (!!!) abkühlen lassen und dann die Tarte auf einen passenden Teller stürzen, bevor das Karamell erhärtet
  8. Sahne dazu, raus auf die Terasse setzen und fertig 

04
08

Die Sieben ist einfach alles:

Nun ist es also offiziell geschafft, alle Prüfungen des zweiten Semesters sind vollbracht und was noch viel wichtiger ist, auch bestanden. Sähe es nicht so unglaublich dämlich aus, würde ich mir glatt selber auf die Schulter klopfen. Mittlerweile haben auch die Vorlesungen wieder angefangen und so spektakulär waren die Semesterferien dann doch nicht gewesen - dennoch viel zu schön um sie jetzt gegen die Schulbank einzutauschen.
Ansonsten beginnt das dritte Semester erstmal entspannt und bald startet die große Reisezeit - Berlin und London - ein Jetsetleben vom allerfeinsten. Solange genieße ich es erstmal keine Klausuren schreiben zu müssen und mich im Hörsaal zu verkriechen, denn ich fühle mich wohl im toten Winkel.

03
26
Gestern war Montag und jeder Mann und jede Frau und jedes Kind sowieso weiß, dass Montage immer die größten Überraschungen für einen bereithalten. Warum die Leute auch immer nur nörgeln müssen…Ich zum Beispiel durfte im Namen der Wissenschaft vegetarische Mensaverpflegung im Sensoriklabor der Oecotrophologen der FH Münster testen. Voll verrückte Sachen haben die Köche in weißen Kitteln dort gezaubert: Frühlingsrollen, Käse-Polenta, vegetarische Bolognese und Karottensticks (siehe Bild). Wenn sich durch meinen waghalsigen Einsatz da nun nichts verbessert, weiß ich auch nicht wo hin mit der Menschheit.Außerdem durfte ich im Rahmen der Erstsemestlerbegrüßung am Fachbereich ein wenig fachmäßig den DJ spielen. So die ganzen flotten Tanznummern von The Cure, Bloc Party, Jamie T und Jefferson Starship und so. Ich sags euch, Montage ey. Dabei habe ich gleich mal festgestellt, dass der Audioausgang am nagelneuen Laptop scheinbar defekt ist, oder ist es mittlerweile en vogue Kabel mit Kreppband an High-End-Technik festzukleben? (En Vogue - an mir ist auch ein Schreiberling der hohen Schule verloren gegangen. Paulo Coelho könnt mein Schüler sein).Zum Abschluss gab es dann Bier, also Feierabendbier. Auf nüchternen Magen, also weniger als es sich angefühlt hat. Nun ist der Text auch schon vorbei, ihr könnt euer digitales Ausgabegerät bei Seite legen, ich möchte euch nur bitten mir die Daumen zu drücken, dass meine kleine Maschine nicht zu lange auf die Werkbank muss, da geht sie nun nämlich hin. Also jetzt. Rinjehaun. 

Gestern war Montag und jeder Mann und jede Frau und jedes Kind sowieso weiß, dass Montage immer die größten Überraschungen für einen bereithalten. Warum die Leute auch immer nur nörgeln müssen…
Ich zum Beispiel durfte im Namen der Wissenschaft vegetarische Mensaverpflegung im Sensoriklabor der Oecotrophologen der FH Münster testen. Voll verrückte Sachen haben die Köche in weißen Kitteln dort gezaubert: Frühlingsrollen, Käse-Polenta, vegetarische Bolognese und Karottensticks (siehe Bild). Wenn sich durch meinen waghalsigen Einsatz da nun nichts verbessert, weiß ich auch nicht wo hin mit der Menschheit.
Außerdem durfte ich im Rahmen der Erstsemestlerbegrüßung am Fachbereich ein wenig fachmäßig den DJ spielen. So die ganzen flotten Tanznummern von The Cure, Bloc Party, Jamie T und Jefferson Starship und so. Ich sags euch, Montage ey. Dabei habe ich gleich mal festgestellt, dass der Audioausgang am nagelneuen Laptop scheinbar defekt ist, oder ist es mittlerweile en vogue Kabel mit Kreppband an High-End-Technik festzukleben? (En Vogue - an mir ist auch ein Schreiberling der hohen Schule verloren gegangen. Paulo Coelho könnt mein Schüler sein).
Zum Abschluss gab es dann Bier, also Feierabendbier. Auf nüchternen Magen, also weniger als es sich angefühlt hat. Nun ist der Text auch schon vorbei, ihr könnt euer digitales Ausgabegerät bei Seite legen, ich möchte euch nur bitten mir die Daumen zu drücken, dass meine kleine Maschine nicht zu lange auf die Werkbank muss, da geht sie nun nämlich hin. Also jetzt. Rinjehaun.
 

03
26

Fastenbruch:

Vierzig Tage sind eine lange Zeit und wenn diese Zeit zum größten Teil mit Gemüse, Tee, Nüssen und anderen “erlaubten” Lebensmitteln garniert wird, macht es die ganze Sache nicht angenehmer. Am Wochenende ging dann jedoch die Fastenzeit nun doch endlich zu Ende und die Keksvorräte aus dem Schrank konnten mit gutem Gewissen getestet werden.
Einige Erfahrungen werde ich jedoch auch in Zukunft in meinen Alltag übernehmen und so manche Fastenkost habe ich sogar sehr lieb gewonnen. Jedoch ist es seltsam zu beobachten, wie die Strapazen der letzen Wochen zu zerfließen scheinen, genauso wie ein schokoladiger Brownie auf der Zunge. Hallo Schlaraffenland, hier bin ich wieder, hast du mich vermisst?

03
18
Liebes Tagebuch. Das Wochenende ist vorbei und der Münsterbesuch von der Schwester ist gut über die Bühne gegangen. Die Stadt hat sich wettertechnisch einigermaßen gastfreundlich gegeben und so stand Stadterkundungstouren bei eisigen Temperaturen nichts im Weg. Wieder einmal durfte ich dabei lernen, dass der Botanische Garten zu meinen Lieblingsplätzen in Münster gehört. Außerdem wurde mit Hilfe von über acht Quadratmetern Bettdeckenflächeninhalt und Die-Drei-Fragezeichen-Hörspielen eine erstaunliche Ferienlagerstimmung gezaubert.Passend zum Wochenanfang kehrt dann aber plötzlich so etwas wie ein Frühlingsanfang ein und bringt einen traditionellen Heuschnupfen im Handgepäck mit. Liebes Tagebuch, dass ist doch einfach nur kacke…

Liebes Tagebuch. Das Wochenende ist vorbei und der Münsterbesuch von der Schwester ist gut über die Bühne gegangen. Die Stadt hat sich wettertechnisch einigermaßen gastfreundlich gegeben und so stand Stadterkundungstouren bei eisigen Temperaturen nichts im Weg. Wieder einmal durfte ich dabei lernen, dass der Botanische Garten zu meinen Lieblingsplätzen in Münster gehört. Außerdem wurde mit Hilfe von über acht Quadratmetern Bettdeckenflächeninhalt und Die-Drei-Fragezeichen-Hörspielen eine erstaunliche Ferienlagerstimmung gezaubert.
Passend zum Wochenanfang kehrt dann aber plötzlich so etwas wie ein Frühlingsanfang ein und bringt einen traditionellen Heuschnupfen im Handgepäck mit. Liebes Tagebuch, dass ist doch einfach nur kacke…

03
14

Also rückblickend betrachtet ist die ganze Sache mit den analogen Kameras und eBay etwas durcheinander geraten. Die Zenit-ET (linkes Bild) hatte nach einem Film dann keine Lust mehr und der Tuchschlitzverschluss hat einen Abgang gemacht. Reparatur bei einem Kaufpreis von unter 20€ war dann leider etwas unverhältnismäßig. Nun hatte ich aber zwei nutzlose M42-Objektive rumliegen und zwar das mitgelieferte Helios-44-2 (2/58) und ein überlassenes Exaktar-1:1,4 (55). Was also tun?
Natürlich eine neue M42-Analogkamera ersteigern! Diesmal eine 
Praktica MTL 5B (mittleres Bild) mit einem Pentacon-1,8 (50) Objektiv und einem Metalllamellenschlitzverschluss - man lernt ja aus den Fehlern. Die Fotos vom Frühjahrs-Send sind übrigens alle mit der Praktica gemacht worden. 
Soweit so gut. Nun war ich also im Besitz von einer funktionstüchtigen Kamera, einer defekten Kamera und drei Objektiven im 50-60mm Bereich. Das wäre alles halb so wild, wenn nicht noch “zufälligerweise” eine weitere eBay-Auktion zu meinen Gunsten ausgefallen wäre. Somit bin ich nun auch im Besitz einer Lomo Smena 8M (rechtes Bild). Nach gut zehn Tagen Lieferzeit aus Sofia/Bulgarien gab es zur großen Überraschung noch einen belichteten Film dazu, der etwa 25 Jahre in der Kamera steckte. Mal sehen, was der noch für Motive ans Tageslicht bringt. Ansonsten hoffe ich, dass sich meine eBay-Phase damit erstmal wieder beruhigt hat.

03
13

Der Frühjahrs-Send ist gerade erst vorbei und schon setzen wieder Schneefall und kalte Temperaturen ein. Passend zum Besuch der Schwester am Wochenende, muss sich Münster ja auch von seiner besten Seite zeigen. Somit habe ich jetzt aber auch meinen persönlichen Send-Zyklus erleben können, nach dem ich letztes Jahr im März ja in Irland war. Im Prinzip war alles wie immer und doch irgendwie nicht.
Mit dem “Shake” habe ich mein neues Lieblingskarussell gefunden und leider musste ich aufgrund der Fastenzeit alle leckeren Zuckerwatte- und Mandelangebote ausschlagen. Also ein Send mit Hoch- und Tiefpunkten. In zwei Wochen ist die Zeit des Verzichts aber auch schon wieder vorbei und ich muss mir langsam ein wohl durchdachtes Schlemmerprogramm zurecht legen.

03
11

Musik sollte immer ein schönes Hobby bleiben:

Ich verbringe viele Minuten am Tag damit Musik zu hören, sie in meine Mediathek einzuordnen, oder in Form von Vinyl auf dem Plattenteller von A nach B zu drehen. Musik umgibt mich überall und ist dank iPod und über Streams nahezu überall verfügbar.
Mein erster richtiger Blog war ein Musikblog - mittlerweile habe ich den Überblick verloren - ich habe mal Radio-Interviews gegeben, Alben rezensiert, Konzertberichte geschrieben oder Bands befragt. Der ganze Zirkus eben. Doch selbst Kettcar wussten damals schon, dass Musik immer ein schönes Hobby bleiben sollte und deswegen gibt es nun, nach all dem (berechtigterweise) zurückgefahrenen Internet-Musik-Daseins, neben KORN&SPRITE (samt Facebookseite) einen wunderschönen Soundcloud-Kanal mit Mixtapes. Dieser ist auch über die linke Leiste, sowie auch der neue Instagram-Account, mit einem Klick erreichbar. Alles neu macht der März.

Zum anhören, tanzen und mitschunkeln hier die aktuellen Mixtapes: